Anästhesie und Intensivmedizin in Attendorn unter neuer Leitung

Oleg Gorshkov übernimmt als kommissarischer Leiter die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin der Helios Klinik Attendorn. Der 44-Jährige ist ein bereits bekanntes Gesicht am Haus. Bis 2022 war er hier als Oberarzt tätig, im Frühjahr kehrte er an die Klinik zurück. Der 44-Jährige folgt auf Dr. Uwe Stracke, der sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. „Ich bedanke mich herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen aller Abteilungen für die lange und tolle Zusammenarbeit hier im Haus und wünsche ihnen nur das Beste für die Zukunft“, so Dr. Uwe Stracke in seinem Abschiedsgruß an die Belegschaft. Über 20 Jahren war er an der Helios Klinik Attendorn tätig und setzte sich in unterschiedlichen Leitungspositionen für die fachübergreifende Zusammenarbeit und die Abläufe in seinem Fachbereich Anästhesie und Intensivmedizin ein.
„In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Herr Dr. Stracke unser Haus fachlich wie menschlich sehr bereichert“, betont Klinikgeschäftsführerin Dr. Oksana Prajzel und bedankt sich für seinen langjährigen Einsatz und sein persönliches Engagement.  

„Mit der Rückkehr von Herrn Gorshkov an die Klinik ist es uns gelungen, die leitende Position mit einem erfahrenen Nachfolger zu besetzen, der das Haus und die Region bereits gut kennt und hervorragende Referenzen aufweist“, erläutert die Klinikgeschäftsführerin. Herr Gorshkov war bereits von 2016 bis 2019 als Anästhesist am Klinikum Lüdenscheid, ein Krankenhaus der Maximalversorgung, tätig, bevor es ihn nach Attendorn zog. Rückblickend habe er den besonderen Wert eines funktionierenden Teams und einer familiären Atmosphäre zu schätzen gelernt. So hätten seine unterschiedlichen beruflichen Stationen immer auch ihr Gutes gehabt – weitreichende Erfahrungen obenan.

Der „Anästhesist aus Leidenschaft“, wie Gorshkov sich selbst beschreibt, lebt mit seiner Frau, ebenfalls Anästhesistin, und den beiden Kindern im nahen Herscheid. Unterwegs sein, das will der Anästhesist in nächster Zeit nur noch, wenn es einige Tage zum Strandurlaub mit der Familie geht. Ansonsten sei sein Platz nun wieder fest in Attendorn, so Gorshkov – der, so verrät er, auch den Ausblick auf die Altstadt mit ihren Kirchtürmen und Burg Schnellenberg ein bisschen vermisst hat.

Das könnte Sie
auch interessieren:

Bürgerwindpark Attendorn: Infoveranstaltung am 4. Juni im Rathaus

die Windenergie ist ein zentraler Baustein der erneuerbaren Energien und spielt eine wichtige Rolle in der Energiewende. Die Stadtverordnetenversammlung der Hansestadt Attendorn hat daher bereits im Jahr 2015 beschlossen, den Ausbau der Windenergie im Stadtgebiet mitzusteuern und mit der Entwicklung eines Bürgerwindparks die Wertschöpfung möglichst weitgehend vor Ort zu halten. Für diesen Zweck hat die […]

Weiterlesen

Medizinstipendium der Hansestadt Attendorn

Stipendium in Höhe von 500 Euro monatlich – Bewerbungsfrist startet Auch im Jahr 2024 vergibt die Hansestadt Attendorn ein Stipendium für Studierende der Humanmedizin. Die Hansestadt Attendorn setzt sich mit vielfältigen Maßnahmen für die Fachkräftegewinnung im medizinischen Bereich und die damit verbundene nachhaltige Sicherung der Gesundheitsversorgung vor Ort ein. Dazu gehört seit 2022 als wichtiger […]

Weiterlesen

Seniorenrat bot Reise nach Düsseldorf an

Auf Einladung des Seniorenrates der Hansestadt Attendorn machten sich 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger auf den Weg, den Landtag in Düsseldorf und die Sendestudios von WDR und ZDF in der Landeshauptstadt zu besuchen. Nach einer informativen Einführung in die Arbeit des Landtages hatte die Gruppe die Gelegenheit, an einer Plenarsitzung teilzunehmen und dort die politische […]

Weiterlesen